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SRF-Gotthard-Drama elf Millionen Franken wert?

«Gotthard» ist die teuerste Schweizer Filmproduktion. Zu Beginn muss wüst herumkonstruiert werden.

Louis Favre (Carlos Leal) bietet den Arbeitern Geld für gefährlichen Arbeitseinsatz.
Louis Favre (Carlos Leal) bietet den Arbeitern Geld für gefährlichen Arbeitseinsatz.
SRF/Lukas Zentel
Göschenen 1873, Europas grösste Baustelle.
Göschenen 1873, Europas grösste Baustelle.
SRF/Lukas Zentel
Ein schwarzer Tag auf der Baustelle: Giuseppe (Walter Leonardi, Mi.) trauert um Leo (Silvia Busuioc, liegend).
Ein schwarzer Tag auf der Baustelle: Giuseppe (Walter Leonardi, Mi.) trauert um Leo (Silvia Busuioc, liegend).
SRF/Lukas Zentel
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Der Bau des Gotthardtunnels war eine Pioniertat, ein gigantisches Werk, finanziert von den Schweizer Kantonen, Italien und dem Deutschen Reich. Sie forderte zahlreiche Opfer unter den Arbeitern, «am Tunnel klebt Blut», heisst es. Als dann aber die Bahn ab 1882 fuhr, veränderte sich Europa dadurch.

Der Film «Gotthard» ist die grösste Produktion, die je hierzulande auf die Beine gestellt wurde. Elf Millionen Franken soll sie gekostet haben, das ZDF und der ORF haben mitfinanziert. Produziert wurde sie von der Firma Zodiac Pictures aus Luzern («Heidi»), Routinier Urs Egger führte Regie. Eine Pioniertat? Filmisch gesehen: nein. Aber ein solides Stück TV-Unterhaltung.

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