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Gefeiertes Schweizer Möbel-Design

Der kürzlich verstorbene Schweizer Möbeldesigner Kurt Thut war ein Grandseigneur der Designszene.

Ein Bedürfnis müsse zuerst erkannt und durchdacht werden, bevor es sich in einem Entwurf kristallisiere. Kurt Thut lag es fern, Möbel zu produzieren, für die es keine klare Berechtigung gibt. Und: Ein guter Entwurf solle einfach, leicht und von hochstehender Qualität sein. Ein Credo, dem er zeitlebens treu blieb. Kurz vor seinem 80. Geburtstag ist der Möbelpionier aus Möriken AG nun nach längerer Krankheit gestorben.

Kurt Thut gehörte zu einer Generation von Gestaltern, die Schweizer Designgeschichte geschrieben haben. Ende der 50er-Jahre war er zusammen mit Robert Haussmann und Hans Eichenberger einer der ganz Grossen, die von Alfred Hablützel lanciert und deren Produkte von Teo Jakob vertrieben wurden. In Thuts Entwürfen steckte immer auch eine kleine Erfindung. Die technische Seite, die innovative Konstruktion, war ihm wichtig – der Gebrauchswert im Alltag. Indem Thut dies betonte, stellte sich eine unaufdringliche Schönheit ein.

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