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Es ist immer wieder das gleiche Lied

Im Final des Eurovision Song Contest dominierte bei der Punktvergabe wieder einmal die Nachbarschaftshilfe. Die Schweiz allerdings scheint in Europa keine Nachbarn zu haben.

Leider nein: Anna Rossinelli und ihre Band landeten auf dem undankbaren letzten Rang. Die schlechtesten waren sie jedoch keinesfalls.
Leider nein: Anna Rossinelli und ihre Band landeten auf dem undankbaren letzten Rang. Die schlechtesten waren sie jedoch keinesfalls.
Keystone
Sicher nicht zu den besten gehörte die Gruppe aus Aserbaidschan. Gewonnen haben sie trotzdem.
Sicher nicht zu den besten gehörte die Gruppe aus Aserbaidschan. Gewonnen haben sie trotzdem.
Keystone
Die leicht durchgeknallten irischen Zwillingsbrüder galten als Favoriten. Am Ende war jedoch alles anders. Es reichte nicht für eine Spitzenplatzierung.
Die leicht durchgeknallten irischen Zwillingsbrüder galten als Favoriten. Am Ende war jedoch alles anders. Es reichte nicht für eine Spitzenplatzierung.
Keystone
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Scheiterte Lena an einer Currywurst? Wieso gingen unsere 12 Punkte an einen alten Bosnier? Hat der schwedische Beau eine Handverletzung? Warum hat Aserbeidschan gewonnen? Das sind die brisanten Fragen, die nach dem aufwühlenden Finale des Eurovision Song Contest im Raume stehen.

Bevor wir jetzt an andern herumkritteln, machen wir zuerst mal den Mist vor unserer eigenen Haustür weg. Welches Desaster! «Unsere» Anna, nach dem Halbfinal mit viel Vorschusslob und entsprechend zuversichtlich in die Endausmarchung gegangen, wurde mit mageren 19 Pünktli abgeschlagen Letzte. Dabei war ihr «In Love for a While» ganz ordentlich interpretiert. Suboptimal war allenfalls das wie eine misslungene Kindergartenzeichnung wirkende Lichtspiel aus vorüberziehenden gelben, roten und blauen Wölklein – und dass die Regie für den Schnelldurchlauf ausgerechnet Annas doch etwas inhaltsleeren «Nananana-na-na-na»-Refrain herauspickte.

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