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Ein bisschen Zirkus fürs SRF

Hanspeter Latour ist eine gmögige Koryphäe. Trotzdem sei die Frage erlaubt: Was macht er eigentlich an der Fussball-WM vor der Kamera?

«Mer mues s einte Gou verteidige und s andere attackiere»: Latour gibt Auskunft.
«Mer mues s einte Gou verteidige und s andere attackiere»: Latour gibt Auskunft.
Screenshot SRF

Er ist kein Kommentator, das hat er nie richtig gelernt. Er ist kein Moderator, natürlich nicht. Und als Experten sitzen jeweils andere im Studio (auch sie nicht über alle Zweifel erhaben, weiss Fussballgott).

Was genau macht also Hanspeter Latour, fürs Radio gelegentlich hinter dem Mikrofon, an der Fussball-WM in Brasilien vor der Kamera? Meist lässt er sich am Spielfeldrand von einem SRF-Reporter interviewen. Ganz kurz, vielleicht eine Minute. Latour, der Berner Oberländer, hat einen durchaus sympathischen, behäbigen und zugleich bärchzigen Duktus. Man versteht nicht immer, worauf er hinauswill. Unglücklich ist auch der Umstand, dass kurz vor dem Match jeweils ein paar Zehntausend Fans hinter seinem Rücken Krach machen. Latour muss also noch lauter reden als gewöhnlich, manchmal schreien. Auch das ist dem Verständnis wenig zuträglich.

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