Zum Hauptinhalt springen

Deutschland will Lob am Eurovision Song Contest

Sie haben es so gewollt: Das Fernsehpublikum wählte den 21-jährigen Roman Lob als Vertretung Deutschlands am Eurovision Song Contest. Er tritt die Nachfolge von Lena Meyer-Landrut an.

Hat die Herzen der TV-Zuschauer erobert: Der 21-jährige Roman Lob wird Deutschland am Eurovision Song Contest repräsentieren.
Hat die Herzen der TV-Zuschauer erobert: Der 21-jährige Roman Lob wird Deutschland am Eurovision Song Contest repräsentieren.
Keystone
Der Industriemechaniker aus Rheinland-Pfalz kam gut beim Publikum von «Unser Star für Baku» an.
Der Industriemechaniker aus Rheinland-Pfalz kam gut beim Publikum von «Unser Star für Baku» an.
Keystone
Schweres Erbe: Lena Meyer-Landrut war äusserst erfolgreich 2010 und 2011.
Schweres Erbe: Lena Meyer-Landrut war äusserst erfolgreich 2010 und 2011.
Keystone
1 / 6

Der Industriemechaniker Lob aus Neustadt (Wied) in Rheinland-Pfalz wurde am Donnerstagabend von den ARD-Fernsehzuschauern gewählt. Er setzte sich im Finale von «Unser Star für Baku» gegen die 27- jährige Ornella de Santis aus Offenburg in Baden-Württemberg durch. Sein Lied für den Song Contest am 26. Mai in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku heisst «Standing Still».

Der «Gehörgangsschmeichler»

Über den Titel hatten die TV-Zuschauer ebenfalls abgestimmt. Lob ist damit Nachfolger von Lena Meyer-Landrut, die für Deutschland sowohl 2010 in Oslo als auch 2011 in Düsseldorf gesungen hatte.

Der 21-Jährige galt von der ersten Sendung an als Favorit. Die Jury unter Leitung von Thomas D von den Fantastischen Vier pries ihn als «Gehörgangschmeichler», der mit jedem Song zu überzeugen wisse.

Jury zu nett?

«Unser Star für Baku» war in acht Shows bei ProSieben und in der ARD aus ursprünglich 20 Kandidaten ermittelt worden. Die abendfüllenden Sendungen erzielten sehr schlechte Einschaltquoten. Die Kritik lautete nahezu einhellig, das Casting sei viel zu sehr in die Länge gezogen und die Juroren seien zu nett.

Auf Roman lastet nun ein erheblicher Druck. Lena hatte im vergangenen Jahr in Düsseldorf immerhin noch Platz 10 geschafft, während sie 2010 in Oslo spektakulär mit «Satellite» gewonnen hatte.

SDA/omue

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch