Stress-Test für Jonas Projer

Knatsch um Rigozzi, vier Kinder: Wirds langsam etwas viel? Unterwegs mit dem «Arena»-Mann.

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Linus Schöpfer@L_Schoepfer

Ob man jetzt eigentlich über Koks rede, fragt Jonas Projer. Er öffnet eine Dose Red Bull, in der anderen Hand hält er einen Gipfel, den er mit wenigen Bissen verschwinden lässt. Es ist Freitagmorgen, 10.15 Uhr, Projer ist eben in seinem Büro angekommen. Auf seinem Pult ist Chaos, aus dem Gewühl von Papieren ragt die Kante eines Buchs hervor. Ausserhalb der Ferien komme er nicht mehr zum Bücherlesen – leider keine Zeit mehr, sagt er, der studierte Germanist. Mit Sport habe er ganz aufgehört. Sein bisheriges Arbeitspensum schätzt Projer auf 120 Prozent, nun kommt die neue Sendung mit Christa Rigozzi dazu. Am kommenden Sonntag moderiert der 35-Jährige erstmals die Show, in der jeweils über eine TV-Reportage debattiert wird. Rigozzis Wahl sorgt für Aufregung, ihre Kenntnisse werden angezweifelt, die Werbeauftritte kritisiert. Es gehe letztlich immer darum, möglichst viele Menschen für Politik zu interessieren, sagt Projer. Wenn Rigozzi dabei helfe, sei das doch eine prima Sache.

DerBund.ch/Newsnet

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