Zum Hauptinhalt springen

Der Pausenclown

Der Autor und Regisseur Patrick Karpiczenko startet zur besten Sendezeit mit seiner Sketchcomedy-Show «Twist».

Sein Lachen ist bühnenreif, man hört es im ganzen Café, und es schüttelt ihn dabei. Ein mustergültiges Lachen ist das, man könnte es gut in Lernvideos einsetzen: für Menschen, die nicht mehr wissen, wie das geht, oder für integrationswillige Ausserirdische.

Doch jetzt will Patrick Karpiczenko erst mal die irdische Schweiz zum Lachen bringen, ab morgen Sonntag zur Primetime. Und zwar dort, wo sonst die beiden Instanzen einheimischer Satire sitzen, wenn sie nicht grad Sommerpause machen. «Twist» heisst die Show, mit der Karpiczenko auf dem Sendeplatz von «Giacobbo/Müller» acht Wochen lang als Lückenfüller wirken darf. «Mal schauen, wie schnell die Leute abschalten», sagt er. Da ist es wieder, dieses Lachen. Der Name der Show mag so albern wie nichtssagend sein, das Format so altbewährt wie ausgetreten: «Twist» ist eine Sketchsendung. Nicht mehr, nicht weniger, manchmal lustig, manchmal weniger.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.