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Das Wort zum Nettsein

Das «Wort zum Sonntag» ist die am zweitmeisten beanstandete SF-Sendung. Wieso eigentlich?

Hunderttausende warten am Samstagabend kurz vor acht auf «Die grössten Schweizer Talente» oder «Benissimo» – doch zuerst ist die Reihe an Gott respektive dem «Wort zum Sonntag». Die 58-jährige Sendung kommt immer noch an, 350'000 Zuschauer sind jeweils dabei, wenn die Sprecher ohne Teleprompter vier Minuten lang «christliche Gedanken zum Zeitgeschehen» äussern. Wobei nicht klar ist, wie viele effektiv zuschauen. Böse Zungen behaupten, das «Wort zum Sonntag» sei für viele auch «das Wort zum Bier holen».

Sicher ist: Das «Wort zum Sonntag» ist die am zweitmeisten beanstandete Sendung am Fernsehen, wie der SRG-Ombudsmann vor ein paar Tagen bekannt gab. Zwar wurden sämtliche Beanstandungen als unberechtigt erachtet. Die Reklamationen werfen dennoch interessante Fragen auf: Wie viel gesellschaftliches Engagement erlaubt die Sendung? Und wie viel Engagement kommt tatsächlich vor?

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