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«Das sind Selbstinszenierungen»

Volker Weicker inszenierte schon einen WM-Final. Im Interview spricht der TV-Regisseur über Fifa-Vorschriften, den Videobeweis und überflüssige Zeitlupen.

Flitzer beim Vorrundenspiel Deutschland gegen Ghana: Szenen wie diese will die Fifa den Fernsehzuschauern nicht zeigen.
Flitzer beim Vorrundenspiel Deutschland gegen Ghana: Szenen wie diese will die Fifa den Fernsehzuschauern nicht zeigen.

Herr Weicker, eine Milliarde Menschen wird den WM-Final am TV verfolgen. Was erwarten Sie für ein solches Spektakel von der Regie? Das Spiel muss natürlich im Vordergrund stehen. Man muss erzählen, was da passiert. Das ist schwieriger, als es klingt. Man muss das Spielgeschehen antizipieren können, denn es bleibt keine Zeit, um die Bilder mehrmals zu studieren und das beste auszuwählen. Aber auch für die Geschichten und Emotionen, die sich neben dem Spielfeld ereignen, also auf der Bank oder in den Rängen, sollte es Platz haben.

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