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Bodenständig wie ein Käsebrot

Das SRF kippt die langjährige Moderatorin ohne Not aus den Jasssendungen. Damit endet eine Ära.

Schweizer Traumfrau: Monika Fasnacht.
Schweizer Traumfrau: Monika Fasnacht.

Wer sich fragt, wie man sich die prototypische Schweizer Traumfrau vorstellen muss, konnte sich bislang am Samstag in die Jassrunde des Schweizer Fernsehens einschalten. Dort sass Monika Fasnacht mit ihren «stahlblauen Augen» («Glückspost»), der «frechen Frisur» («Blick») und moderierte mit dem urchigen Charme eines Käsebrots die wöchentliche Jassrunde – zuverlässig, bodenständig, zurückhaltend. Das Publikum liebte die Jasskönigin, denn sie hatte den richtigen Stallgeruch: keine Zicke wie Melanie Winiger, keine blonde Tussi wie Michelle Hunziker, sondern ein echtes Gewächs der heimischen Scholle, die ideale Projektionsfigur volkstümlicher Sehnsüchte.

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