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Abgang eines gemütlichen Ironikers

Beni Thurnheer, der am Freitag 65 wurde, kommentiert am Sonntag letztmals ein Länderspiel. Trotz grosser Kritik: Ein Verlust.

Während Jahrzehnten sein liebster Arbeitsplatz (v. l.):  Bernard Thurnheer, Roberto Binswanger (Radio DRS) und Bertrand Zimmermann (SSR)im Azteken-Stadion in Mexiko-Stadt an der Fussball-WM 1986.
Während Jahrzehnten sein liebster Arbeitsplatz (v. l.): Bernard Thurnheer, Roberto Binswanger (Radio DRS) und Bertrand Zimmermann (SSR)im Azteken-Stadion in Mexiko-Stadt an der Fussball-WM 1986.
SF
Noch immer der Beste: Kommentator Thurnheer. (Aufnahme 7. Mai 2011)
Noch immer der Beste: Kommentator Thurnheer. (Aufnahme 7. Mai 2011)
Keystone
Kochsendung zur Euro 2008.
Kochsendung zur Euro 2008.
SF
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Der Abpfiff des WM-Finales wird auch der Abpfiff einer Karriere sein, die bereits jetzt ans Legendäre grenzt. Deutschland gegen Argentinien wird Beni Thurnheers achter und finaler WM-Final sein, sein letztes internationales Spiel. Während drei Jahrzehnten hatte man «Fussball schauen» mit «Beni hören» gleichgesetzt. In Tausenden Stuben und Beizen war er schon zu hören gewesen, als Maradona 1986 den Pokal stemmte und als Brehme 1990 den entscheidenden Penalty verwandelte. Als die Franzosen 1998 erstmals gewannen und als die Tiki-Taka-Spanier 2010 den Titel holten.

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