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Erweckungen gibts hier auf der Bühne

Als Christoph Hoigné vor zwanzig Jahren die Cappella gründete, stiess er auf Widerstand. Heute geniesst das Kulturlokal grossen Rückhalt.

Was macht die Cappella so einzigartig? Drei Berner Kabarettisten über das Kulturlokal im Breitsch.

Es könnte schwierig werden mit dieser Kapelle. Das legten die Medienberichte schon 1998 nahe, als das kleine Gotteshaus im Breitenrain zum Verkauf stand. Offenbar sei es «nicht ganz einfach», einen geeigneten Käufer für das Bauwerk von 1907 zu finden, heisst es in einem «Bund»-Artikel. Grund dafür waren denkmalpflegerische Auflagen: Das Wesley-Kirchlein – benannt nach einem Begründer des Methodismus – sollte nicht nur als Gebäude, sondern auch von den inneren Strukturen her erhalten bleiben. Wer sollte die Kapelle unter diesen Bedingungen schon übernehmen? Nach längerer Suche fand sich dann doch noch ein Interessent. Ein junger Berner Fotograf namens Christoph Hoigné.

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