Zum Hauptinhalt springen

«Er hat sich in der Kunst verloren»

Der Schweizer Künstler Thomas Hirschhorn gab im Aargauer Kunsthaus seiner Bewunderung für Robert Walser beredt Ausdruck.

Schriftsteller Robert Walser 1939 auf einer Wanderung von Herisau nach Wil. Foto: Keystone
Schriftsteller Robert Walser 1939 auf einer Wanderung von Herisau nach Wil. Foto: Keystone

«Sei ein Aussenseiter!Sei ein Held!Sei Robert Walser!»

Unter diesem Motto sprach der Künstler Thomas Hirschhorn über seine Liebe zu seinem Landsmann Robert Walser. Ja, Liebe! «Je suis un fan de Robert Walser, je l’aime. J’aime sa vie et son travail», heisst es in einem Text aus dem Jahr 2010. Immer wieder hat sich der in Paris lebende Thomas Hirschhorn mit dem Schweizer Schriftsteller beschäftigt – zuletzt und aktuell mit einer Arbeit in der noch bis zum 27. Juli laufenden Ausstellung «Ohne Achtsamkeit beachte ich alles. Robert Walser und die bildende Kunst». Der Vortrag am Mittwochabend sollte diese Liebe zwar nicht erklären, aber mit Beispielen aus den letzten 15 Jahren des künstlerischen Schaffens illustrieren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.