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Eine salomonische Lösung für die Gurlitt-Perle

Das Kunstmuseum Bern und die Familie Cézanne haben sich nach langen Gesprächen geeinigt: Das Ölgemälde «La Montagne Saint-Victoire» ist rechtmässiges Eigentum des Kunstmuseums.

Kapitales Werk: Paul Cézannes Ölgemälde «La Montagne Sainte-Victoire» (1897).

Kapitales Werk: Paul Cézannes Ölgemälde «La Montagne Sainte-Victoire» (1897).

(Bild: Kunstmuseum Bern, Legat Cornelius Gurlitt 2014)

«Das ist jetzt der Echte», sagt Marcel Brülhart lächelnd und zeigt auf Paul Cézannes Ölgemälde «La Montagne de Sainte-Victoire» aus dem Jahr 1897, das seit gestern in der Werkstatt Provenienzforschung im Kunstmuseum hängt. Bislang war in der Gurlitt-Ausstellung nur eine Kopie des Landschaftsgemäldes zu sehen, dessen Wert Experten auf mindestens 30 Millionen Franken beziffern. Wiederholt hatte Marcel Brülhart, Vizepräsident der Dachstiftung Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee, in den letzten Monaten angekündigt, dass die Gespräche mit der Familie Cézanne erfreulich verliefen und das Original demnächst nach Bern komme und Teil der bis zum 15. Juli dauernden Ausstellung werde. Knapp hat es gereicht, eine Einigung ist zustande gekommen.

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