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Eine ganz andere Geschichte

«Bauhaus imaginista» untersucht im Zentrum Paul Klee die weltweite Wirkmacht des Bauhauses – ein anspruchsvolles, aber lohnendes Unterfangen.

Universität Ife, Osun, Nigeria, Ende der 1960er-Jahre.

Universität Ife, Osun, Nigeria, Ende der 1960er-Jahre.

(Bild: Arieh Sharon Digital Archive, the Yael Aloni Collection)

Xymna Engel

Ein Jubiläum bewegt dieses Jahr die Welt: 100 Jahre Bauhaus. Schliesslich gilt die Kunsthochschule, die 1919 zwischen den Weltkriegen in Weimar gegründet wurde und in Dessau am stärksten strahlte, als wichtigste Schule der Moderne. Doch für was steht das Bauhaus heute eigentlich? Für zeitlose Designklassiker wie freischwingende Stühle, Teeservices und reduzierte Bauten? Oder wie es Bundeskanzlerin Angela Merkel unlängst anlässlich der Eröffnung des Bauhaus-Museums Dessau zusammenfasste: für eine Avantgarde, «die uns heute noch sehr gefällt»? Die Geschichte des Bauhauses als Geburtsstätte modernen Designs, das bis heute «gefällt», hat sich in die Köpfe eingebrannt. Doch den Kern dieser Kunsthochschule, die nur 14 Jahre bestand, trifft man allein damit nicht.

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