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Ein schwacher Trost für die «Trostfrauen»

In Tokio zeigt ein Fotograf Bilder von koreanischen Sex-Sklavinnen. Politiker versuchten, die Ausstellung zu verhindern – vergebens.

Porträt einer «Trostfrau» aus der umstrittenen Ausstellung in Tokio. Foto: Ahn Sehong
Porträt einer «Trostfrau» aus der umstrittenen Ausstellung in Tokio. Foto: Ahn Sehong

Im Japanischen entschuldigt man sich ständig. Jedes Telefonat, überhaupt fast jedes Gespräch beginnt mit einer Entschuldigung. Man entschuldigt sich für das Anliegen, das man hat – auch wenn man keines hat. Und am Schluss entschuldigt man sich mit einer weiteren Formel: «Ich war frech.» Das ist der korrekte Sprachgebrauch. Weniger klar ist, ob die Japaner auch meinen, was sie sagen. Wer denkt bei uns noch an Gott, wenn er «Grüss Gott» sagt?

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