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Ein grausamer Geburtstag

Zynismus gegen Idealismus: «Die Erpressung» im Effinger-Theater. Die langsame Eskalation ist spannend, die Figuren sind in den besten Momenten vielschichtig.

Die Gesten sind nett, die Absichten bös.

Die Gesten sind nett, die Absichten bös.

(Bild: Severin Nowacki)

Es ist ein Klassiker des Theaters: Ein paar Menschen auf engstem Raum machen sich das Leben zur Hölle. Dabei beginnt die Geschichte in diesem Fall so fröhlich.

Drei Jugendliche tauchen bei Jelena Sergejewna auf, ihrer Mathematiklehrerin, und wünschen ihr überschwänglich alles Gute zum Geburtstag. Es wird gesungen und getrunken, Geschenke dürfen auch nicht fehlen, und Sergejewna ist gerührt. Aber die Schüler haben noch andere Pläne. Sie wollen den Schlüssel zu einem Safe, um ihre verpatzten Mathematikarbeiten gegen Fälschungen auszutauschen.

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