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Berner Theaterfestival will Löhne offenlegen

Das Berner Theaterfestival Auawirleben erteilt sich in einem Manifest Regeln punkto Diversität, Transparenz oder Umweltfreundlichkeit.

Theater auch für Menschen mit Behinderungen: Im Stück "Jeden Gest" standen am letzten Auawirleben-Festival vier Hörbehinderte auf der Bühne.
Theater auch für Menschen mit Behinderungen: Im Stück "Jeden Gest" standen am letzten Auawirleben-Festival vier Hörbehinderte auf der Bühne.
Kobas Laksa

«Kunst ist keine Ausrede», steht zuoberst auf dem Papier. Keine Ausrede für unfaire Gagen, für Intransparenz oder für diskriminierendes Verhalten. So heisst es im Manifest, welches das Berner Theaterfestival Auawirleben am Mittwoch publiziert hat. Gerade in europäischen Theaterbetrieben, schreiben die Berner Festival-Macherinnen, seien respektloses Verhalten, systematischer Machtmissbrauch, intransparente Lohnstrukturen und der verschwenderische Umgang mit Ressourcen noch immer an der Tagesordnung. Darauf will das Manifest eine Antwort sein. «Das Budget von Auawirleben ist öffentlich», lautet etwa einer der Grundsätze, oder «Gewalt, sexuelle Übergriffe, Machtmissbrauch und uneinsichtig diskriminierendes Verhalten akzeptieren wir nicht» ein anderer.

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