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Warum wir keine neue Nationalhymne brauchen

Eine neue Nationalhymne ist nun wirklich nicht dringlich – das Land befasst sich besser mit seinen echten Problemen.

Die Schweizer und ihre Hymne: Ein Kollektivleiden ist nicht zu erkennen. Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)
Die Schweizer und ihre Hymne: Ein Kollektivleiden ist nicht zu erkennen. Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)

208 Vorschläge für eine neue Nationalhymne seien eingegangen, meldete diese Woche die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) – und man versuchte sich zu erinnern: Wer hat die SGG eigentlich beauftragt, eine neue Hymne respektive einen neuen Hymnentext zu lancieren?

Es war sie selbst. Am 1. August vor zwei Jahren kündigte sie das Unterfangen an. Die heutige Hymne «Trittst im Morgenrot daher» sei zu sperrig, hiess es. Allerdings roch das Ganze ein wenig nach Identitätskrise der SGG – ist sie eventuell mit der Verwaltung des Rütli unterfordert?

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