Zum Hauptinhalt springen

Volkshelden bei Fuss

Wandern mit Bernhardinern: Während des Sommers bietet die Fondation Barry auf der Passhöhe des Sankt Bernhard ausgedehnte Ausflüge mit den berühmten Hunden an.

Hélios, Barry und Reyka sind schon zum Abmarsch bereit, die eineinhalbstündige Wanderung mit den drei Bernhardinern sollte an diesem Nachmittag eigentlich die grosse Attraktion werden. Aber das eigentliche Ah und Oh gehört den acht Welpen, die im Aussengehege des Hospizes herumwuseln. Mit ihren runden Formen, den weichen Bewegungen und dem bereits flehenden Blick sind die achtwöchigen Tapser im besten Alter, sämtliche Herzen einzufangen, die ihnen von den Besuchern jenseits des Zauns zufliegen.

Wir dürfen hinein in die Spielwiese, Anja Ebener, Medienbeauftragte der Fondation Barry, hat es möglich gemacht. Jetzt sind wir die Attraktion – für die Welpen; da bleibt kein Schuhbändel unbeknabbert. Immer wieder klicken die Digitalkameras, welche die Kleinen in unterschiedlichen Formationen ablichten – das «Jö!» hören vermutlich sogar die Chorherren im Hospiz. Sieben Hunde sind bereits verkauft, in die Schweiz und ins nahe Ausland. Wer einen kleinen Barry erwerben möchte, zahlt 2400 Franken und muss einen Fragebogen ausfüllen, denn die Stiftung behält sich vor, das Tier wieder abzuholen, sollte die Haltung ungenügend sein. Einen Welpen nimmt die Zuchtstätte jeweils für sich; in diesem Fall ist es die kleine Joy, die vom Schoss unseres Fotografen gar nicht runterwill.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.