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«Viele glaubten an ihn, weil sie profitierten»

Komiker Bill Cosby, dem sexuelle Nötigung vorgeworfen wird, steht wieder auf der Bühne. Der Aufruhr ist gross. Soziologin Robin Coleman sagt, warum Cosby derart polarisiert.

Ikone des amerikanischen Humors: Cosby in Melbourne. (21. November 2014)
Ikone des amerikanischen Humors: Cosby in Melbourne. (21. November 2014)
Keystone
Cosby galt lange als Vorbild vieler Afroamerikaner. (18. November 2014)
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Keystone
Vor Gericht: Judy Huth klagte Cosby an, sie mit 15 Jahren vergewaltigt zu haben. (5. Dezember 2014)
Vor Gericht: Judy Huth klagte Cosby an, sie mit 15 Jahren vergewaltigt zu haben. (5. Dezember 2014)
Keystone
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Schützte Bill Cosbys Nimbus ihn vor den Vergewaltigungsvorwürfen? Das war lange Zeit tatsächlich der Fall. Es gab viele Leute, die an Cosby glaubten und glauben wollten – auch weil sie von ihm profitierten, durch ihn an Geld und Macht gewannen. Manche Klägerinnen wurden deshalb schlicht ignoriert. Andere wurden mit Geld ruhiggestellt, bei wieder anderen verschwanden die Akten bei der Polizei. Wir dürfen nicht vergessen: Bill Cosby war ein sehr mächtiges Konstrukt, und er ist es bis zu einem gewissen Grad immer noch.

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