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Und sie gaben ihm sehr böse Namen

Tim Wiese war Goalie der deutschen Fussball-Nati. Am Samstag nimmt er erstmals an einem Wrestling-Kampf teil. Über eine Biografie, die grotesker kaum noch werden kann.

Zu seiner besten Zeit: Wiese im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. (18. November 2009)
Zu seiner besten Zeit: Wiese im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. (18. November 2009)
Keystone
Glückliche Zeiten: Wiese als Torwart von Werder Bremen nach erfolgreich absolviertem Penaltyschiessen gegen den Hamburger SV im DFB-Pokal-Halbfinal. (22. April 2009)
Glückliche Zeiten: Wiese als Torwart von Werder Bremen nach erfolgreich absolviertem Penaltyschiessen gegen den Hamburger SV im DFB-Pokal-Halbfinal. (22. April 2009)
Keystone
Gern auch in Rosa: Wiese nach einem verlorenen Champions-League-Spiel mit Bremen gegen Juventus Turin. (7. März 2006)
Gern auch in Rosa: Wiese nach einem verlorenen Champions-League-Spiel mit Bremen gegen Juventus Turin. (7. März 2006)
Keystone
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Wann Tim Wiese endgültig mit der Normalität brach, weiss niemand so genau. Doch diesen Juni postete er ein unmissverständliches Selfie: Wiese, drapiert nur mit einem Badetuch, mit starrem Blick sich selbst knipsend. Sein Körper war ein aufgepumptes tätowiertes Muskelquadrat. Sein Kopf wirkte ganz, ganz klein. Wiese erinnerte frappant an Hulk, den grellgrünen Filmfreak. Sein Weg in den Wrestling-Ring war da nicht mehr weit. Morgen Abend ist Wiese Spezialgast am World Wrestling Event in Frankfurt. Weltweit werden eine halbe Milliarde TV-Zuschauer erwartet. Ob Wiese dabei erstmals selber in den Ring steigt, ist offen.

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