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Touristen vergraulen

Nach Island kommen jedes Jahr mehr Feriengäste, als es dort Einwohner gibt. Eine neue Webserie karikiert die unliebsamen Besucher – aber auch die Einheimischen.

Der deutsche Hipster sucht ein Restaurant. Lokal und vor allem «cutting-edge» soll es sein. Blöd nur, dass er keine Meeresfrüchte mag, denn er befindet sich in einem Land, für das die Fischerei einen der wichtigsten Wirtschaftszweige darstellt: Island.

Aber das hat der Geck natürlich nicht bedacht. Wahrscheinlich hat ihm einfach jemand gesagt, zu welcher angesagten Kunstmetropole sich Reykjavik gemausert hat, trotz oder gerade wegen des Finanzencrashs von 2008, und nun ist er hier: ohne Kenntnisse der lokalen Essgepflogenheiten, geschweige denn der wirtschaftlichen Situation.

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