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Thielemann als Pegida-Versteher

Eine ganze Weile hat der umstrittene Dresdner Dirigent sich politische Kommentare verkniffen. Bis jetzt.

Eine oft provozierend «patriotische» und «wertkonservative» Sicht der Dinge: Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Foto: Keystone
Eine oft provozierend «patriotische» und «wertkonservative» Sicht der Dinge: Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Foto: Keystone

Lange hat er sich nicht mehr politisch geäussert, der deutsche Dirigent Christian Thielemann. Und wenn er angesprochen wurde auf seinen Preussenfimmel, seine Vorliebe für Wagner und Pfitzner, seine oft provozierend «patriotische» und «wertkonservative» Sicht der Dinge, dann hat er sich als unpolitischen Künstler dargestellt: «Naiv, unschuldig und unerfahren» sei er gewesen, so hat er es vor zwei Jahren in einem «Zeit»-Interview formuliert.

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