Zum Hauptinhalt springen

Jetzt muss Francine Jordi ran

Toni Brunner und Christoph Blocher buhlen um Gölä und Chris von Rohr. Nun sollten die anderen Parteien nachziehen. Wir wissen, welche Künstler für welche Parteien interessant wären.

Laut «Blick» hat vor kurzem «die ganze Schweiz» über Zoë Jennys Abtreibungsgeständnis diskutiert. Die Frau ist also populär - keine Selbstverständlichkeit für eine Schriftstellerin. Eine Kandidatur für die CVP liegt trotz ebenfalls kürzlich zur Schau gestellten Babyglücks freilich nicht mehr drin. Als Tochter von 68er-Eltern ist sie für die Linke interessant - als Gattin eines adligen englischen Unternehmers aber auch für den Freisinn. Kurz, hier müssen die Grünliberalen zuschlagen.
Laut «Blick» hat vor kurzem «die ganze Schweiz» über Zoë Jennys Abtreibungsgeständnis diskutiert. Die Frau ist also populär - keine Selbstverständlichkeit für eine Schriftstellerin. Eine Kandidatur für die CVP liegt trotz ebenfalls kürzlich zur Schau gestellten Babyglücks freilich nicht mehr drin. Als Tochter von 68er-Eltern ist sie für die Linke interessant - als Gattin eines adligen englischen Unternehmers aber auch für den Freisinn. Kurz, hier müssen die Grünliberalen zuschlagen.
Keystone
Obwohl die SP von Kritikern immer wieder gerne als «Ausländerpartei» verschrien wird, können wir uns Piero Esteriore nicht wirklich bei den Sozialdemokraten vorstellen. Als Katholik könnte ihn die CVP portieren. Hier steht ihm allerdings sein exhibitionistisches und gewalttätiges Naturell ihm im Weg. Vorschlag: Esteriore braust mit dem Auto ins Bundeshaus. Auf die daraus resultierende Publicity kann keine Partei verzichten. Jener Parteipräsident, der zuerst am Tatort ist, darf ihn verpflichten.
Obwohl die SP von Kritikern immer wieder gerne als «Ausländerpartei» verschrien wird, können wir uns Piero Esteriore nicht wirklich bei den Sozialdemokraten vorstellen. Als Katholik könnte ihn die CVP portieren. Hier steht ihm allerdings sein exhibitionistisches und gewalttätiges Naturell ihm im Weg. Vorschlag: Esteriore braust mit dem Auto ins Bundeshaus. Auf die daraus resultierende Publicity kann keine Partei verzichten. Jener Parteipräsident, der zuerst am Tatort ist, darf ihn verpflichten.
Keystone
1 / 2

Kürzlich besuchte Hardrocker Chris von Rohr Alt-Bundesrat Christoph Blocher in dessen Villa in Herrliberg am Zürichsee. Die beiden diskutierten über die Schweiz und ihre Zukunft. Blocher glaubt in von Rohr einen Gleichgesinnten gefunden zu haben: «Chris von Rohr hat viele ähnliche Ansichten wie die SVP... ich hätte grosse Freude, wenn er für die SVP für den Nationalrat kandidieren würde», so Blocher im «Sonntagsblick».

Eben erst liess auch SVP-Präsident Toni Brunner via «Blick» ausrichten: «Gölä, komm in die Politik!» Er würde sich gerne darum bemühen, dem Sänger einen Platz auf einer SVP-Liste für die Nationalratswahlen zu beschaffen.

Es sieht ganz danach aus, als ob Künstler-Recruiting der neuste Trick der SVP-Strategen ist. Wir nennen weitere populäre Künstler, die sich (auch für andere Parteien) ideologisch und PR-technisch optimal vor den Karren spannen liessen. Welche Künstler/Prominente würden sich ausserdem für eine Karriere in der Politik eignen? Vorschläge bitte unten eintragen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch