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Japan zensiert sich selbst

Rechte Gruppen attackieren liberale Zeitungen, die Regierung Abe übt Druck aus – und die eingeschüchterten Medien werden immer unkritischer. Im Zentrum des Konflikts stehen Japans Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.

Japanische Zeitungsredaktionen respektieren ungeschriebene Grenzen durch Selbstzensur. Sumo-Ringer in Tokio. Foto: F1online
Japanische Zeitungsredaktionen respektieren ungeschriebene Grenzen durch Selbstzensur. Sumo-Ringer in Tokio. Foto: F1online

8700 Japaner haben Klage gegen «Asahi Shimbun» eingereicht, mit einer Auflage von acht Millionen die zweitgrösste Tageszeitung der Welt. Das Blatt habe ihren Ruf als Japaner beschädigt, so der Vorwurf. Die Klage ist der jüngste Höhepunkt einer Kampagne, an deren Spitze Premier Shinzo Abe persönlich gegen das liberale Blatt hetzt.

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