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«Ganze Dörfer waren mit Schäfchen tapeziert»

Bei der Abstimmung um die Ausschaffungsinitiative haben sich so viele Künstler engagiert wie kaum je zuvor. Darunter auch Micha Lewinsky. Der Filmemacher über die Niederlage und die Lehren aus der Kampagne.

Erstmals seit vielen Jahren haben sich Künstler intensiv in einen Abstimmungskampf eingemischt. Wie ist Ihr Fazit? Es war sehr ermutigend, dass sich so viele Leute engagiert haben, dass eine solche Dynamik entstand, dass eine solch grosse Bereitschaft vorhanden ist, darüber zu diskutieren, wie die Zukunft unseres Landes aussehen soll.

Trotzdem ging die Abstimmung verloren. Haben Sie nicht zu sehr jene Leute angesprochen, die bereits auf Ihrer Seite stehen? Das ist schwierig zu sagen. Wir haben praktisch ohne Geld politische Werbung gemacht und ich gehe fest davon aus, dass politische Werbung etwas nützt. Sonst würde die SVP ja nicht Millionen dafür investieren.

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