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Er knipste Ali, er knipste 9/11, er wurde berühmt

Magnum-Fotograf Thomas Höpker hat unser Bild von Geschichte geprägt. Heute tritt er an der Photo 15 in Zürich auf.

Schwergewichts-Weltmeister Muhammad Ali, geboren als Cassius Clay, springt von einer Brücke über dem Chicago River. Chicago, 1966.
Schwergewichts-Weltmeister Muhammad Ali, geboren als Cassius Clay, springt von einer Brücke über dem Chicago River. Chicago, 1966.
Thomas Höpker (Magnum Photos)
Muhammad Ali wird in einem «Black Barbershop» rasiert. Chicago, 1966.
Muhammad Ali wird in einem «Black Barbershop» rasiert. Chicago, 1966.
Thomas Höpker (Magnum Photos)
Thomas Höpker.
Thomas Höpker.
PD
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Ist Krieg ausgebrochen? Das schoss Thomas Höpker durch den Kopf, als er an der Südspitze von Manhattan die rauchenden, brennenden Twin Towers sah. Panik, Todesangst. Doch instinktiv tat er, was er gelernt hatte: Er setzte sich ins Auto und fuhr der Gefahr entgegen. Unterwegs stieg er immer wieder aus, machte mechanisch zwei, drei Aufnahmen, dann ging es weiter. So kam Höpker am Mittag des 11. September 2001 zu einem Bild, das nach 50 Jahren Fotografie sein heissestes und umstrittenstes ist. Man begeistert sich oder findet es zynisch: die Ansicht einer launigen Gruppe von Menschen, die am East River plaudernd an der Sonne sitzt, während auf der anderen Flussseite Tausende um ihr Leben kämpfen.

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