Zum Hauptinhalt springen

Ehrlichkeit und Rebellion

Die Wahrheit über nationale Vorlieben beim Diebesgut und die Schweizer Beziehung zu Aromat.

Es war kurz vor der italienischen Grenze, als mich mein Mitfahrer kürzlich fragte: Weisst du eigentlich, was die Schweizer hier in den Beizen am häufigsten mitgehen lassen? Keine Ahnung, sagte ich. Vielleicht Toilettenpapierrollen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass es auch in anderen Ländern sechslagiges Premium-Toilettenpapier gibt? Nein, sagte er, es ist das Aromat. Das Aromat? Diese uringelbe Streuwürze, die grösstenteils aus Glutamat besteht und einen Zusatzstoff erhält, der einen Anstieg des Stresshormons Kortison hervorrufen soll? Und vor allem: Seit wann gilt die italienische Küche als fade?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.