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«Ich habe über 60 Bewerbungen erhalten.»

Sie möchten in einem Schweizer Dorf das bedingungslose Grundeinkommen während einem Jahr testen. Wieso möchten Sie ein Projekt durchführen, das an der Urne klar gescheitert ist?

Sie beschränken die Bewerbungen auf Dörfer. Wäre das Projekt in einer Stadt oder einem Stadtquartier nicht durchsetzbar?

Haben Sie bereits Bewerbungen von Dörfern erhalten?

Ich habe mein Leben umgestellt, um mit möglichst wenig Fixkosten zu leben und dafür mein Luxusprodukt – Zeit – in Projekte wie diesen Film zu investieren.

Kann das nicht zu Problemen führen, wenn Einwohner ohne Einwilligung der Gemeinde kandidieren?

Philip Kovce, Mitinitiant der eidgenössischen Volksinitiative «Bedingungsloses Grundeinkommen für alle» sprach sich im Interview mit dieser Zeitung gegen Projekte des bedingungslosen Grundeinkommens aus, diese seien Schnupperkurse und führten keinen Schritt weiter. Wieso sehen Sie das anders?

Sie sind «aufgewachsen im Kapitalismus, haben lange 100 Prozent gearbeitet und gespart fürs Alter», schreiben Sie auf der Website zum Projekt. Was hat zum Sinneswandel, dass Sie «in den letzten zehn Jahren ihr Leben umgestellt haben», geführt?

Das Grundeinkommen sehe ich nicht als Allheilmittel, aber ich sehe die Chancen dahinter.

Wieso ziehen Sie das Grundeinkommen dem Kommunismus vor?

Zur Finanzierung halten Sie sich noch bedeckt. Können Sie dazu mehr verraten?

Das Projekt werden Sie in einem Dokumentarfilm festhalten. Glauben Sie daran, dass Projekt und Film einen nationalen Gesinnungswandel herbeiführen können?