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Die Super-Schmach: Napoleon und DJ Bobo lassen grüssen

0:5 nach 30 Minuten, 1:7 nach 90 und das vor eigenem Publikum. Wer eine Schmach von vergleichbarem Ausmass sucht, muss jenseits des Fussballs suchen. Wir zeigen fünf epische Niederlagen.

Die galoppierende Brücke: Er hätte als Brückenbauer in die Geschichte eingehen können, stattdessen erlebte er eine persönliche Tragödie. Leon S. Moisseiff entwarf 1938 eine Hängebrücke über die Tacoma Narrows im Bundesstaat Washington. Moisseiff hatte sich hinreissen lassen, aus Kostengründen eine aussergewöhnlich schmale und leichte Brücke zu bauen. Die Tacoma Narrows Bridge wurde am 1. Juli 1940 als drittlängste Hängebrücke der Welt eröffnet. Kurz danach zeigte das Bauwerk bereits eine starke Anfälligkeit für Wind. Weil sie sich stark verwand und zu schwingen begann, erhielt sie den Übernahmen Galloping Gertie. Nur vier Monate nach der Eröffnung stürzte das Bauwerk schliesslich ein. Moisseiffs Karriere war zu Ende.
Die galoppierende Brücke: Er hätte als Brückenbauer in die Geschichte eingehen können, stattdessen erlebte er eine persönliche Tragödie. Leon S. Moisseiff entwarf 1938 eine Hängebrücke über die Tacoma Narrows im Bundesstaat Washington. Moisseiff hatte sich hinreissen lassen, aus Kostengründen eine aussergewöhnlich schmale und leichte Brücke zu bauen. Die Tacoma Narrows Bridge wurde am 1. Juli 1940 als drittlängste Hängebrücke der Welt eröffnet. Kurz danach zeigte das Bauwerk bereits eine starke Anfälligkeit für Wind. Weil sie sich stark verwand und zu schwingen begann, erhielt sie den Übernahmen Galloping Gertie. Nur vier Monate nach der Eröffnung stürzte das Bauwerk schliesslich ein. Moisseiffs Karriere war zu Ende.
Keystone
DeLoreans silberner Sportwagen: Es war einmal ein Mann, der wollte seinen eigenen Sportwagen bauen. Dieser Mann hiess John DeLorean und war Ingenieur und ehemaliger GM-Manager. DeLorean erhielt von der britischen Regierung Ende der 1970er-Jahre 100 Millionen Pfund, damit er seinen wahnwitzigen Sportwagen in Nordirland bauen konnte. Am Anfang sah es gut aus. Amerika hatte Freude am silbernen DMC-12 mit den Flügeltüren. Doch dann brachen die Verkaufszahlen ein. Das Auto war schlecht produziert, die US-Automobilkrise von 1981 half auch nicht. DeLorean machte Verluste, Grossbritannien wollte kein Geld mehr geben. 1982 wurde John DeLorean wegen versuchten Drogenschmuggels festgenommen. Man munkelt, er habe mit dem Verkauf von 24 Tonnen Kokain seine Firma retten wollen. Einen Monat später wurde seine Fabrik geschlossen.
DeLoreans silberner Sportwagen: Es war einmal ein Mann, der wollte seinen eigenen Sportwagen bauen. Dieser Mann hiess John DeLorean und war Ingenieur und ehemaliger GM-Manager. DeLorean erhielt von der britischen Regierung Ende der 1970er-Jahre 100 Millionen Pfund, damit er seinen wahnwitzigen Sportwagen in Nordirland bauen konnte. Am Anfang sah es gut aus. Amerika hatte Freude am silbernen DMC-12 mit den Flügeltüren. Doch dann brachen die Verkaufszahlen ein. Das Auto war schlecht produziert, die US-Automobilkrise von 1981 half auch nicht. DeLorean machte Verluste, Grossbritannien wollte kein Geld mehr geben. 1982 wurde John DeLorean wegen versuchten Drogenschmuggels festgenommen. Man munkelt, er habe mit dem Verkauf von 24 Tonnen Kokain seine Firma retten wollen. Einen Monat später wurde seine Fabrik geschlossen.
Keystone
Die Mutter aller Niederlagen: Das Ende von Napoleon Bonaparte nahm seinen Anfang 15 Kilometer südlich von Brüssel. In der Nähe des kleinen Ortes Waterloo griff der französische Feldherr im Juni 1815 mit 72'000 Mann die alliierten Truppen von General Wellington und Preussens Feldmarschall Blücher an. Die Franzosen hatten gegen die über 100'000 alliierten Soldaten keine Chance. Napoleon erlitt eine völlige militärische Niederlage. In Paris hatte er danach keine Unterstützer mehr. Im August desselben Jahres wurde Napoleon nach St. Helena verbannt. Die Redewendung «Sein Waterloo erleben» steht heute für eine totale Niederlage.
Die Mutter aller Niederlagen: Das Ende von Napoleon Bonaparte nahm seinen Anfang 15 Kilometer südlich von Brüssel. In der Nähe des kleinen Ortes Waterloo griff der französische Feldherr im Juni 1815 mit 72'000 Mann die alliierten Truppen von General Wellington und Preussens Feldmarschall Blücher an. Die Franzosen hatten gegen die über 100'000 alliierten Soldaten keine Chance. Napoleon erlitt eine völlige militärische Niederlage. In Paris hatte er danach keine Unterstützer mehr. Im August desselben Jahres wurde Napoleon nach St. Helena verbannt. Die Redewendung «Sein Waterloo erleben» steht heute für eine totale Niederlage.
Keystone
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Das Ziel der brasilianischen Fussballer war ein hehres: Den sechsten Weltmeistertitel wollten sie sich holen. Und das im eigenen Land. Umso grausamer ist das Ende, welches dieser Traum nahm. 7:1 unterlag die Seleção, eine Schmach.

Dieser «epic fail», das epische Versagen, wie man eine solche Niederlage im Zeitalter von Twitter und Youtube auch nennt, sucht seinesgleichen. Wer eine Schmach von vergleichbarem Ausmass sucht, muss jenseits der Fussballstadien suchen. Das haben wir getan und fünfmal Schmach aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft zusammengetragen.

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