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Die Freiheit, überall daheim zu sein

Die Zahl der Jenischen, die wieder auf Reise gehen, ist in den letzten Jahren gestiegen – vor allem bei jungen. Doch was bedeutet es, ständig unterwegs zu sein?

Jüngere Jenische ziehts in die Nähe der Stadt: Der Standplatz auf dem Zürcher Schütze-Areal steht den Fahrenden aber bald nicht mehr zur Verfügung.
Jüngere Jenische ziehts in die Nähe der Stadt: Der Standplatz auf dem Zürcher Schütze-Areal steht den Fahrenden aber bald nicht mehr zur Verfügung.
Simone Krüsi

Mehr als die Hälfte seines Lebens war Daniel Huber fahrend unterwegs. Vor einigen Jahren hat er damit aufgehört. Er habe derzeit zu viel um die Ohren, zum Fahren fehle der freie Kopf, meint der 50-Jährige. Von seiner Basis aus engagiert Huber sich für die Rechte der Jenischen. Seine zwei Söhne, beide erwachsen, reisen noch heute. Und auch für Huber gilt unverändert: «Es geht immer vorwärts und immer weiter. Ein Zurück gibt es nicht.»

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