«Gibt es eine SRG in zwanzig Jahren? Gibt es noch Zeitungen?»

Lesen Sie hier die Rede von CVP-Präsident Gerhard Pfister an der Dreikönigstagung des Verbands Schweizer Medien – inklusive fünf Behauptungen.

«Ob die Politik garantieren kann und soll, dass es weiterhin genügend Qualitätsmedien gibt, ist fraglich»: Gerhard Pfister über die ausstehende medienpolitische Grundsatzdebatte.<p class='credit'>(Bild: Keystone)</p>

«Ob die Politik garantieren kann und soll, dass es weiterhin genügend Qualitätsmedien gibt, ist fraglich»: Gerhard Pfister über die ausstehende medienpolitische Grundsatzdebatte.

(Bild: Keystone)

Ich danke Ihnen für die ehrenvolle Einladung, zu Ihnen an Ihrer traditionellen Tagung im jungen Jahr sprechen zu dürfen. Als ich angefragt wurde, sagte ich ziemlich schnell zu. Zu schnell, denke ich heute. Das Gleiche gilt für das gewählte Thema. Denn ich schlug es vor, bevor ich mich wirklich damit auseinandersetzte. Hätte ich das getan, wäre mir das Vermessene des Anspruchs schon damals aufgefallen. Denn über die Festtage, an denen ich mir Gedanken für dieses Referat zu machen begann, merkte ich, dass nach jeder Lektüre eines Buches, eines Artikels, einer Kommunikation eines Verbands oder eines Bundesamts die Sache nicht klarer, sondern komplizierter wird. Und anstelle von Thesen eigentlich Fragen auftauchen. «Die Welt ist herrlich kompliziert», schrieb Angela Schader vor ein paar Tagen in der NZZ in einer Rezension über die Essays von David Foster Wallace. Dessen Reportagen ja auch journalistische Verführungen sind. Oder schrieb Wallace, was war?

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