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Game over im Alter? Keineswegs

Weil sie Besuche im Seniorenheim oft als bedrückend empfand, erfand die Bernerin Bettina Wegenast ein digitales Spieleangebot für alte und demente Menschen.

Bettina Wegenast freut sich schon jetzt darauf, wenn sie im Alter Zeit hat, endlos zu gamen.
Bettina Wegenast freut sich schon jetzt darauf, wenn sie im Alter Zeit hat, endlos zu gamen.
Adrian Moser

Tippt man den Bauch des Dackels an, verbiegt er sich zu einem Knoten. Schiebt man ihn in die eine oder andere Richtung, zieht er sich in die Länge. «Petting Zoo» heisst das Spiel, «Streichelzoo», und die Tiere auf dem Display sind so reizend gezeichnet, dass nicht nur Kinder daran Gefallen finden. ­Bettina ­Wegenast greift gern zum Streichelzoo, wenn sie mit ihrem digitalen Spiele­koffer Altersheime besucht. Im Gepäck hat sie jeweils sechs Tablets, und ein Wort vermeidet sie ganz bewusst: ­Computerspiele. Schliesslich will sie keine Abwehrreaktionen provozieren bei einem Pu­blikum, für das «Gamen» nach wie vor ein Fremdwort ist.

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