Zum Hauptinhalt springen

«Als ob Federer nur noch in Gstaad spielen dürfte»

Patrick Aebischer steht unter Druck. Im Interview sagt der Präsident der ETH Lausanne, wie die Einwanderungsinitiative seine Hochschule bedroht – und was er nun tun will.

Spitzenforschung in der Romandie: Aebischer (links) mit Bundesrat Alain Berset und Nestlé-Chef Peter Brabeck. (2. November 2012)
Spitzenforschung in der Romandie: Aebischer (links) mit Bundesrat Alain Berset und Nestlé-Chef Peter Brabeck. (2. November 2012)
Keystone
Umtriebiger Rektor: Unter Aebischer stieg die EPFL zum ernst zu nehmenden Konkurrenten der ETH Zürich auf. (4. Oktober 2012)
Umtriebiger Rektor: Unter Aebischer stieg die EPFL zum ernst zu nehmenden Konkurrenten der ETH Zürich auf. (4. Oktober 2012)
Keystone
An der ETH Lausanne arbeiten 9000 Studenten, 1600 Doktoranden und 240 Professoren: Hier das Rolex Learning Center. (9. August 2012)
An der ETH Lausanne arbeiten 9000 Studenten, 1600 Doktoranden und 240 Professoren: Hier das Rolex Learning Center. (9. August 2012)
Keystone
1 / 3

Herr Aebischer, was haben Sie in den letzten Tagen getan, um in den EU-Projekten verbleiben zu können? Wir trafen uns mit den Politikern und mit den Unterhändlern, die die Verhandlungen führen werden. Die Zeit drängt, denn bereits im März kommen sehr wichtige Deadlines auf uns zu.

Welche meinen Sie? Jene des ERC (European Research Council, Anm. d. Red.) mit seinen sehr gut dotierten, prestigeträchtigen Forschungsprogrammen. Beide ETH profilierten sich auf fantastische Weise in diesen Programmen. Die Eingabefrist endet am 25. März, unsere Forscher bereiten sich gerade intensiv vor – und wir wissen nicht, ob wir überhaupt noch teilnehmen können. Wir arbeiten derzeit unter sehr schwierigen Umständen, müssen Sie wissen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.