ABO+

Die Selbstinszenierungs-Gesellschaft

Dada kritisierte die Sinnleere der Sprache. Haben wir heute einen Dadaismus der Bilder nötig? Die Schau «Letzte Lockerung» in der Berner Kunsthalle zeigt Inszenierungen des Ichs in Zeiten von Social Media.

Metaphorische Verrenkungen in der Cleanness eines neuen Autos: Die Fotoarbeit von Daniela und Linda Dostálková in der Kunsthalle.

Metaphorische Verrenkungen in der Cleanness eines neuen Autos: Die Fotoarbeit von Daniela und Linda Dostálková in der Kunsthalle.

(Bild: zvg)

Kurz vor der letzten Jahrhundertwende erschien ein Buch, dessen Titel für einen kurzen Moment zum geflügelten Wort der Feuilletons wurde: «Inszenierungsgesellschaft». Es beschrieb den artifiziellen Charakter gesellschaftlicher Beziehungen, während im Fernsehen zum ersten Mal «Big Brother» lief und in der Kunst und auf Theaterbühnen ständig neue Bilder des angeblich Echten, Authentischen produziert wurden.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt