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Die Saurier des Stahlzeitalters

Ein halbes Jahrhundert lang hat Hilla Becher mit ihrem Mann Bernd die Relikte des Bergbaus fotografiert. Jetzt sind die «Industrielandschaften» des Paars im Fotomuseum Winterthur zu sehen.

«Wir haben immer lange diskutiert»: Hilla Becher im Fotomuseum Winterthur.
«Wir haben immer lange diskutiert»: Hilla Becher im Fotomuseum Winterthur.
Anne Gabriel-Jürgens

Gigantisch sind diese Komplexe, die Bergwerke und die Hütten, die mit einer kleinen Hütte nichts zu tun haben, sondern mit der Verhüttung, also der Gewinnung von Metallen. Es sind die Maschinerien des Stahlzeitalters, einer Zeit, die zumindest in Europa ihrem Ende entgegengeht: 1960 waren in Deutschland 136 Hochöfen in Betrieb, 2005 waren es noch 16. Mehr als fünfzig Jahre lang hat das mittlerweile legendäre deutsche Fotografenpaar Bernd – er starb vor vier Jahren – und Hilla Becher diese Industrielandschaften, aber auch solche in Belgien, Frankreich, Luxemburg, in den USA und Grossbritannien in der für sie typischen Schwarzweissfotografie festgehalten.

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