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Die Lust kehrt zurück

Im Stadttheater gelingt Karol Szymanowskis «Król Roger» als musikalisch-sinnliches Psychogramm. Die Schweizer Erstaufführung entpuppt sich als Entdeckung.

König Roger (Mariusz Godlewski) wird vom 12. Jahrhundert in die Gegenwart gerückt.

König Roger (Mariusz Godlewski) wird vom 12. Jahrhundert in die Gegenwart gerückt.

(Bild: Annette Boutellier)

Bloss keine Angst vor «Król Roger» (König Roger): Die Oper des polnischen Komponisten und Pianisten Karól Szymanowski ist ein fantastisches Vexierspiel, in dem man sich schnell und problemlos heimisch fühlt. Und dies, obwohl die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass man dem Werk zum ersten Mal begegnet: Man badet in schwebenden spätromantischen Klängen, die mit kühnen Dissonanzen durchsetzt sind.

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