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Der Terrorismus als Kind der Medien

Die Medien helfen – ohne das zu wollen – den Zielen der Terroristen. Die Gegenstrategie besteht darin, den Urhebern von Anschlägen keine Prominenz zuzugestehen.

Höchstmögliche Aufmerksamkeit in den Medien: Fernsehbild der Terroranschläge vom 11. September 2001. Foto: Keystone
Höchstmögliche Aufmerksamkeit in den Medien: Fernsehbild der Terroranschläge vom 11. September 2001. Foto: Keystone

Terroranschläge finden in den Massenmedien riesige Aufmerksamkeit, im Radio, im Fernsehen, in der Presse und auf ihren Internetportalen. Die Anschläge in Paris und Kopenhagen haben die Journalistinnen und Journalisten wochenlang intensiv beschäftigt. Es liesse sich sogar behaupten, die Terrorakte seien ein Kind der Medien. Zwischen Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern besteht harte Konkurrenz, welche die Journalisten zwingt, Sensationen nachzujagen und sie möglichst breit auszuwalzen. Für eine journalistische Karriere wird es immer wichtiger, mit einem spektakulären Artikel möglichst viele «Klicks» zu erreichen.

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