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Der falsche Jodler

Das neue Programm «Arthrose vom Napf» der Gebirgspoeten ist eine Gerichtsposse. (ab Do, 16. Januar)

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Trio infernale: Matto Kämpf, Achim Parterre und Rolf Hermann.
Trio infernale: Matto Kämpf, Achim Parterre und Rolf Hermann.
zvg

Liest man die Inhaltsankündigung, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass jeweils eine ganze Menge Alkoholika im Spiel sein dürfte, wenn die Gebirgspoeten ein neues Programm ausbrüten. «Wir haben beim Schreiben der Texte durchaus mit verschiedenen Bewusstseinszuständen experimentiert», sagt Rolf Hermann. Zum Teil habe man sich aber auch richtig Mühe gegeben.

Einer spricht nur im Genitiv

In ihrem vierten Programm «Arthrose vom Napf» versammelt das Autorentrio infernale alias Rolf Hermann, Matto Kämpf und Achim Parterre einmal mehr Absurditäten aus einem Dorfalltag. Als erzählerischer Rahmen dient eine Gerichtsverhandlung.

Angeklagt ist ein Hochstapler der übleren Sorte: Alois Ziswiler hat sich unter der Vorgabe, über eine perfekte Bassstimme zu verfügen, einen Platz im Jodlerchor «The Vipers vo Wimmis» erschlichen. Als klar wird, dass Ziswiler rein gar kein gesangstaugliches Organ hat, muss der Jodlerchor seine Konzerte absagen. Der niederträchtige Betrüger wird vor Gericht gezerrt. Im obskuren Strafprozess werden noch allerlei andere abstruse Machenschaften aufgedeckt. Unter anderem treten in den Zeugenstand: ein schwedischer Sägenexperte, eine Fotofalle und ein ausschliesslich im Genitiv sprechender Taxifahrer.

«Wir spielen alles in einem – Richter, Angeklagte, Verteidiger, Zeugen und Experten», sagt Rolf Hermann. Ausserdem würden sie auch singen und ausnehmend schlecht Perkussion spielen, aber in einer wunderbar choreografierten Richterhammer-Tanznummer brillieren. Noch Fragen?

Tojo-Theater, Reitschule; Do, 16., und Sa, 18. Januar, 20.30 Uhr

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