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«Das ist eine Biertischrechnung. Da mache ich nicht mit»

Gäste aus Nazi-Deutschland: Joseph Goebbels (Mitte) und Aussenminister Freiherr von Neurath (rechts) in Genf an einer Versammlung des Völkerbunds. (Aufnahme vom Oktober 1933)
Blutige Auseinandersetzungen: Bei einer antifaschistischen Kundgebung töteten Rekruten der Schweizer Armee in Genf 9 Demonstranten, weitere 65 wurden verletzt. (Aufnahme vom 9. November 1932)
Kriegsikone: Anne-Marie Blanc im Film «Gilberte de Courgenay». (1941)
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Wie kommt Frau Fivaz zu diesem Ergebnis?

Können Sie die methodischen Unterschiede etwas genauer beschreiben?

Die Forschungen von Frau Fivaz geben schon seit einigen Jahren zu reden, weil sie unter anderem von der Westschweiz auf die Situation im Tessin hochrechnet.

Es ist nun vor allem die politische Rechte, die Frau Fivaz' Ergebnisse instrumentalisieren will. Dabei erhöht die Studie die Zahl der Visa-Anträge, die den Juden von der Schweiz verweigert wurden auf 16'000. Der Bergier-Bericht ging noch von 14'500 aus.

Diese Verantwortung ist unabhängig von den Zahlen zu diskutieren?

Was ist denn überhaupt die Dissertation als Ganzes?

Ein strittiger Punkt ist auch die Rolle von Heinrich Rothmund, von dem Frau Fivaz in einem Interview mit der «Weltwoche» sagt, er habe jedes einzelne Gesuch von einem jüdischen Flüchtling, das auf seinem Tisch landete, positiv beurteilt.

Dennoch wurde die Dissertation von Frau Fivaz angenommen.

Was aber bedeutet denn nun die Arbeit von Frau Fivaz? Gibt es Handlungsbedarf für die Forschung?