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Das Ende ist selten vernünftig

Chlöisu Friedlis legendäres Album «Wohäre geisch?» erscheint 37 Jahre nach der Erstveröffentlichung erneut. Es zeigt, wie aktuell die Poesie des Berners geblieben ist.

Der «Salty Dog», wie er genannt wurde, war eben nicht mit allen Wassern gewaschen: Chlöisu Friedli bei einem Auftritt an der Grün 80 in Basel.

Der «Salty Dog», wie er genannt wurde, war eben nicht mit allen Wassern gewaschen: Chlöisu Friedli bei einem Auftritt an der Grün 80 in Basel.

(Bild: Sylvia Vananderoye)

«I ga ga sünnele, tralalalala.» Nein, vor Nonsens schreckte er nicht zurück. Und wenn es seiner Meinung nach nichts mehr zu sagen gab, klappte er einfach den Klavierdeckel zu, egal wie unfertig ein Song dem Publikum erscheinen mochte. Die Rede ist von Werner ­Niklaus Friedli, genannt Chlöisu, seines Zeichens virtuoser Blues- und Jazz-Pianist und vielleicht der verkannteste Berner Musiker überhaupt.

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