Chrut u Rüebe

Dys Härz schmiuzt wi der wäutbescht Schoggi a der Sunne u du bisch glücklech, dass es gnue Zuckerrüebe git.

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Chrut u Rüebe oder Chrut u Chabis u überhoupt – das si so Begriffe, wo mer öppen e mau dür e Chopf göh. Si säge aues u nüt u fasse glych aues zäme vom Gnusch im Chopf oder Gring u uf der Wäut. Ab­gseh dervo, dass Chrut u Rüebe im würkleche Sinn de o feini Gmües si. Aber i chume itz nid mit Rezäpt – obwou, i wär totau bi de Lüt. D Ungerhautig über Ernährig isch ja zu re richtige Manie worde u zu re Religion o no grad. Itz müesst me no drüber nachehirne, obs de positiiv isch, we me seit, öppis syg doch eifach e totale Chabis. Wüu so ne Chabis doch o nes totau guets u gsungs Gmües isch. So richtig rund u chäch u knackig. Aus Medizin cha me ne o no bruche. E Chabiswicku würkt mängisch Wunder.

U ne Zytlang het me o chlyni Chabisli, guet, meh so Rosechöhli, i Bouquet ta zum Schmücke. Woby de us em Schmücke mit der Zyt es Schmöcke worde isch – me isch wider abcho dervo. D Rüebe si, wi der Chabis, o für sich säuber schön. Agfange bi de Rüebli, so dene früeligszarte, schön orange mit em früsche, fyne Chrut, wo me praktisch so, wi si sy, grad cha i der Pfanne süferli schmörele, chly Sauz, chly Honig u nes Sprützerli Aceto balsamico drüber... Bis zu de grosse Rüebe i verschidene Farbe u Forme. De d Zuckerrüebe. Was wäre mer ohni die? Dass me seit, s heig öpper eis uf d Rüebe übercho, isch de wider es angers Thema. Aber me mues sech wäg der Rüebe o nid schäme, nume wüu me öppis i der Bire meint z ha.

Das isch äbe das Gnuusch. Chrut u Rüebe. Aber s isch ke Chabis. Me mues scho usenangha. Glücklech machts mi aube, wenn i am Märitstang gseh, win es Ching vo der Märitfrou es Rüebli überchunnt, u das grad ugschouet afat achätsche. Ohni dass ds Mammi seit, jesses nei, z ersch wäsche u no schier desinfiziere – nei, eifach grad druflos. Das git mer aube Hoffnig, dass d Wäut irgendwo glych no ne gwüssnegi Normalität bewahrt het. Wüu süsch fäuts mängisch es Bitzeli a Oriäntierig. Wiso seit me eigentlech Oriäntierig? Mir, wo so wyt wäg sy vom Oriänt. Di hei dert de natürlech no mau angeri Gmües u ne Rychtum a Gwürz, wo mer scho bim Ablick d Ouge überloufe u s ds Wasser im Muu zämezieht.

Was säge äch die, we si Chrut u Chabis meine? Oder Chrut u Rüebe? Inshallah? S chunnt de scho guet. So, wi s haut mues – der Herrgott lueg de zum Gnuusch! Meischtens isch ja o irgend es Chrut gwachse gäge auergattig Müehsams, so dass me trotz Gnuusch u Chrut u Rüebe nid grad zämechruttet. Letschtlech cha me sech auso im Läbe meh oder weniger uf ds Gmües verla. Das schynt mer scho mau en Asatz, o für Veganer, für dass es mit em Gnuusch im Oberstübli besseret. Mängisch hesch ja süsch der Ydruck, es syg doch afe aues nume no Chabis, mit au dene Fakes. Chönnisch ja fasch nüt meh gloube. We d ghörsch, dass dass d Tagesschou nume dank der Versicherig darfsch luege, chas der scho angscht u bang wärde. U we d Chrankekasse dörfe wärbe wi blöd, de strussets di haut o.

Vilech sött me mau nachefrage, ob si d Chabiswicku wurde übernäh? Aber chumm, gäu, mir wei ja nid grüble. S git näbem Gmües no ne zuesätzlechi Sicherheit: D Wichteli. Die näme jede no so schwirig Wäg uf sech, für di z finge. När luege si di mit grosse, runde Ouge a u dys Härz schmiuzt wi der wäutbescht Schoggi a der Sunne u du bisch glücklech, dass es immer gnue Zuckerrüebe git u der Schoggi chasch säuber främsle u em bösen Unggle nume di hässleche Wullesocke ypacke u när steit ds Wichteli vor der u luegt di mit syne umwärfende Ouge a u aues wird guet u du weisch, es brucht weniger Asträngig, mit em ne Lächle dür ds Läbe ds kurve, aus mit e re Trumpeltierschnure u so lichtet sech Chrut u Rüebe i der Bire – u itz heit Der der Salat!

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