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Zum Oltnerwerden schön

Am Dienstag erscheint «Di schöni Fanny», der neue Roman von Pedro Lenz. Er erzählt von einer mittelländischen Liebe, von Beständigkeit und Freundschaft.

Pedro Lenz spielt virtuos mit dem kargen Vokabular der Schweizer Mundart.
Pedro Lenz spielt virtuos mit dem kargen Vokabular der Schweizer Mundart.
Alessandro Della Valle, Keystone

Die Hauptperson im Roman «Di schöni Fanny» von Pedro Lenz muss wirklich eine ganz Schöne sein. Genau an dem Tag und zu der Zeit, als Frank Gobeur beim Louis läutete, lief sie in ihn hinein (körperlich nur beinahe, aber metaphorisch tat sie es gleich herz- und seelenerobernd).

Denn der Frank, den alle Jackpot nennen, weil er gern auf Fussball, Hunde und Pferde wettet, ist zwar ein Schriftsteller, aber trotzdem, so schnell wird einem Oltner nicht derart anders und poetisch, dass er von einer Frau sagt, wo sie auftauche, da sei es, als ob jemand ein Licht anzünde.

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