ABO+

«zbäärn repme bäärndütsch»

Der Berner Schriftsteller und Psychiater Walter Vogt (1927–1988) hinterliess ein umfangreiches Werk. Ein neues Buch zeigt ihn nun von einer neuen Seite: als Mundart-Autor.

Er nutzte die unverblümte Direktheit seines Dialekts: Walter Vogt, Anfang der 1980er-Jahre.

Er nutzte die unverblümte Direktheit seines Dialekts: Walter Vogt, Anfang der 1980er-Jahre.

(Bild: Peter Friedli)

Der Auftakt war programmatisch. An diesem Abend im Mai 1967 im Berner Theater Zytglogge ging Walter Vogt mit Absicht umgekehrt vor. Die Einleitung hielt er in deutscher Hochsprache, «das Eigentliche» folgte dann in Mundart. Er sinnierte in seiner Begrüssungsrede über unseren «Mundart-Komplex» beim Schreiben und den Hochsprache-Komplex beim Sprechen.

Der Bund

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt