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«Wie Stieg Larsson»

David Lagercrantz hat den vierten Teil von Stieg Larssons Millennium-Trilogie geschrieben – die ersten Kritiken sind positiv.

phz

Von David Lagercrantz erschien heute im Heyne-Verlag der vierte Teil der Millennium-Trilogie – ursprünglich vom verstorbenen Stieg Larsson geschrieben – mit dem deutschen Titel «Verschwörung». Lisbeth Salander, die Heldin der Geschichte, hat sich in die Server der NSA gehackt und wird ausserdem von Cyberkriminellen verfolgt.

Die ersten Kritiken des Buchs sind sehr positiv. Der «Telegraph» schreibt, dass man seitenweise vergisst, dass hier nicht Larsson schreibt. Sogar die schwachen Elemente von Larsson habe Lagercrantz kopiert, etwa die zu detaillierten Beschreibungen, die vom Plot ablenkten.

Auch der «Guardian» lobt die originalgetreue Handschrift. Die Zusammenkunft von Salander und Blomquist sei ausserdem perfekt getimt. Lagercrantz sei gar der elegantere Autor, so der «Guardian»:

In der «New York Times» argumentierte Starkritikerin Michiko Kakutani hingegen, dass der Plot holprig sei – aber nicht weniger holprig als bei Larsson. Auch die «Washington Post» schreibt, dass der Roman interessant, aber plotmässig sprunghaft sei.

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