Sibylle Berg mit dem Grand Prix Literatur 2020 ausgezeichnet

Die Autorin, Dramaturgin und Journalistin wird für ihr Gesamtwerk geehrt.

Sibylle Bergs Roman «GRM Brainfuck» brachte ihr bereits den Schweizer Buchpreis 2019 ein.

Sibylle Bergs Roman «GRM Brainfuck» brachte ihr bereits den Schweizer Buchpreis 2019 ein.

(Bild: Keystone)

Der Schweizer Grand Prix Literatur 2020 geht an Sibylle Berg. Daneben ehrt das Bundesamt für Kultur (BAK) Marion Graf für ihre Übersetzungen aus dem Deutschen und Russischen ins Französische mit dem Spezialpreis Übersetzung.

Die 1962 in Weimar geborene und in Zürich lebende Berg wird für ihr Gesamtwerk geehrt. Für ihren neusten Roman «GRM Brainfuck» hat sie bereits den Schweizer Buchpreis 2019 erhalten, und ihr aktuelles Theaterstück «Hass-Triptichon – Wege aus der Krise» ist mit dem österreichischen Nestroy-Preis «Bestes Stück» 2019 ausgezeichnet worden. Sowohl der Grand Prix Literatur wie auch der Spezialpreis Übersetzung, der alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Spezialpreis Vermittlung vergeben wird, sind mit je 40'000 Franken dotiert.

Im Weiteren wurden die mit je 25'000 Franken dotierten Schweizer Literaturpreise für im vergangenen Jahr erschienene literarische Werke vergeben. Sie gehen an Flurina Badel («tinnitus tropic, poesias»), François Debluë («La seconde mort de Lazare»), Doris Femminis («Fuori per sempre»), Christoph Geiser («Verfehlte Orte»), Pascal Janovjak («Le Zoo de Rome»), Noëmi Lerch («Willkommen im Tal der Tränen») und Demian Lienhard («Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat»).

Die Verleihung der Schweizer Literaturpreise findet am 13. Februar in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern statt.

SDA

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