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Mutter trotzt dem Weltuntergang

Mit den Mumin-Romanen hat Tove Jansson Generationen von Kindern und Eltern verzaubert. Am kommenden Samstag wäre die Autorin 100 Jahre alt geworden.

Mumins im Dschungel: Blick in die Welt der Tove Jansson. Foto: © 1954 Benziger-Verlag, Einsiedeln
Mumins im Dschungel: Blick in die Welt der Tove Jansson. Foto: © 1954 Benziger-Verlag, Einsiedeln

Tove Jansson hatte die Nase voll: ein philosophisches Streitgespräch zu verlieren gegen ihren Bruder, der demütigenderweise sechs Jahre jünger war als sie! Sie rannte hinaus ins Aussenklo und zeichnete dort «das hässlichste Wesen, das ich mir vorstellen konnte», an die Wand. Darunter schrieb sie «Kant» und «Freiheit ist das Allerbeste». Dieses dünne Wesen mit einer langen, schmalen Nase und einem teuflischen Schwanz sei ihr erster Mumin gewesen, erklärte Jansson später. Es wurde zu einem Teil ihrer Signatur, als sie mit 15 politische Karikaturen zu zeichnen begann.

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