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Mit leichtem Gepäck in die neue Welt

Der in Bern lebende Historiker Benedikt Meyer erkundet in seinem Erstlingsroman «Nach Ohio» die Spuren der Wäscherin Stephanie Cordelier, seiner Urgrossmutter.

Die unendliche Weite Nevadas (Ohio), ein Sehnsuchtsort für Auswanderer.

Die unendliche Weite Nevadas (Ohio), ein Sehnsuchtsort für Auswanderer.

(Bild: zvg)

Schon seit jeher hat ihn die Urgrossmutter fasziniert, denn die Verwandten erzählten dem Knaben, dass sie als Neunzehnjährige allein nach Amerika ausgewandert sei, ohne ein Wort Englisch zu können. Nun wollte es ihr Enkel Benedikt Meyer (*1982), der heute in Bern lebt, genauer wissen und die biografischen Lücken füllen. Der in Bern promovierte Historiker war für dieses Unternehmen dank seines Studiums bestens gerüstet. Aber dass er nach seinen sorgfältigen und umfangreichen Recherchen auch noch ein anschauliches und sprachlich ansprechendes Buch vorlegen kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Und da er sich für die Romanform entschlossen hat, fügt er fiktive Zusätze ein, nimmt Verschiebungen vor, reduziert oder erweitert das Personal.

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