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«Mit Gift und Rasierklinge ausgestattet»

Hungerperioden und Hinrichtungen: In «Mut zur Freiheit» erzählt die Überläuferin und Autorin Yeon-mi Park von ihrem Leben in und ihrer Flucht aus Nordkorea.

In «Mut zur Freiheit» erzählt die Autorin Yeonmi Park von ihrem Leben in Nordkorea – und ihrer Flucht. Sie wurde 1993 in Hyesan geboren und zur stolzen Nordkoreanerin erzogen: täglich sang sie die Hymne auf die Vaterlandsliebe, verehrte den «geliebten Führer». Als ihr Vater wegen harmloser Geschäfte ins Gefängnis gesteckt und die Hungersnot der 90er-Jahre immer katastrophaler wurde, flüchtete Yeonmi 2007 mit ihrer Mutter. Doch das Leben wandelte sich nicht zum Besseren. Als sie China erreichte, geriet sie in die Fänge von Menschenhändlern. Sie musste mit ansehen, wie ihre Mutter vergewaltigt wurde; auch sie wurde als Sexsklavin missbraucht. Was sie erleben musste, hat Yeonmi Park nun – rund zehn Jahre später – niedergeschrieben.

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